Wenn ich das Schwert über ein Land bringe und das Volk des Landes nimmt einen Mann aus seiner Mitte und macht ihn zu seinem Wächter und er sieht das Schwert kommen über das Land und bläst die Posaune und warnt das Volk
- wer nun den Hall der Posaune hört und will sich nicht warnen lassen, und das Schwert kommt und nimmt ihn weg, dessen Blut wird auf seinen Kopf kommen.
Denn er hat den Hall der Posaune gehört und sich dennoch nicht warnen lassen, darum wird sein Blut auf ihn kommen.
Wer sich aber warnen läßt, der wird sein Leben davonbringen.
Wenn aber der Wächter das Schwert kommen sieht und nicht die Posaune bläst und sein Volk warnt und das Schwert kommt und nimmt einen von ihnen weg, so wird der wohl um seiner Sünde willen weggenommen, aber sein Blut will ich von der Hand des Wächters fordern.
(Hesekiel 33, 2-6)

Freitag, 10. Februar 2012

ja, griechenland will nicht und der dax fällt, so siehts gerade mal wieder im finanzsektor aus. anscheinend wurde die, erstaunlich sowjetisch klingende troika davor gewarnt nochmal ihren fuß auf griechisches territorium zu setzen. vielleicht werden ja mal die richtigen verhaftet?
hoffen kann man immer.

egal, die euro retter sind mal wieder von der realität eingeholt worden und dürfen nach ihrem kurzen rausch wieder realisieren, daß ihre geliebte kunstwährung in sich zusammenbricht.

im grunde ist das alles leicht zu durchschauen, aber der mensch gibt sich meist lieber der illusion hin anstatt eine harte wahrheit hören zu wollen.

wie heißt es im englischen: ignorance is bliss - unwissenheit ist glück.
das stimmt natürlich nur so lange bis einen die realität einholt, aber bis dahin leben die meistern gerne im lala-land.....

egal, hier ein kleiner artikel des "handelsblattes" (link) in dem über die griechische wut über die steten euro-rettungsmaßnahmen berichtet wird.
Der mühsam ausgehandelte Kompromiss zum griechischen Sparpaket droht zu platzen. Ein hoher Regierungspolitiker will dem Plan nicht zustimmen. Vor dem Parlament protestieren Tausende Demonstranten - und werfen Brandsätze. 
Athen. In Griechenland wächst der Widerstand gegen den Sparkompromiss. Bei Protesten ging die Polizei mit Tränengas gegen Demonstranten vor, die mit Brandsätzen, Flaschen und Steinen warfen. Auf den TV-Bildern war zu sehen, wie junge Männer auf dem Syntagma-Platz vor dem Parlament Steine abschlugen und auf die Polizei warfen. Ein Mensch war zu sehen, der offenbar verletzt auf dem Boden des Platzes lag. 
Nach Polizeiangaben befanden sich rund 7.000 Menschen zu einer Kundgebung auf dem Platz. Zuvor hatten vor dem Parlament rund 10.000 Anhänger der kommunistischen Arbeiterfront Pame friedlich demonstriert. Die Demonstrationen sind Teil eines zweitägigen Streiks aus Protest gegen die am Donnerstag verabschiedeten neuen Sparpläne der Regierung. Aufgerufen zu dem Streik hatten die wichtigsten Gewerkschaften des Landes. 
Doch die Proteste beschränken sich nicht nur auf der Straße. Auch in der griechischen Regierung rumort es. Die Rechte torpediert das Regierungsabkommen mit den internationalen Geldgebern. „Ich habe den anderen Parteiführern erklärt, dass ich diesem Kreditabkommen nicht zustimmen kann“, sagte der Chef der rechten Regierungspartei Laos, Giorgos Karatzaferis, am Freitag in Athen. Die Mehrparteien-Koalition soll bis zu den Wahlen im Frühjahr die von IWF, EU-Kommission und EZB geforderten Reformen auf den Weg bringen. Dazu fordert die Troika die verbindliche Zusage aller in der Regierung vertretenen Parteien, dass sie das Sparpaket tragen. Nur dann soll das Land neue Hilfsmilliarden bekommen, um eine bereits im März drohende Staatspleite abzuwenden. 
Die LAOS ist mit 16 Abgeordneten im Parlament vertreten. Insgesamt verfügt die Regierungskoalition über 252 Stimmen. Der Schritt von Karatzaferis hätte aber angesichts der Mehrheitsverhältnisse in der Regierung des parteilosen Ministerpräsidenten Lucas Papademos keine Auswirkungen, sollten die beiden anderen regierungsstützenden Parteien, die Sozialisten (PASOK) und die Konservativen (Nea Dimokratia), für die massiven Sparanstrengungen votieren. 
Zudem gab es die ersten personellen Konsquenzen. Der Vizeminister für Landwirtschaft Asterios Rontoulis ist am Freitag zurückgetreten. Er gehört der rechtsgerichteten Partei LAOS an, die die Regierung des Ministerpräsdienten Lucas Papademos unterstützt an. Damit rückt eine Regierungsumbildung in Athen näher. „Ich kann nicht in der Regierung bleiben nach den jüngsten Entwicklungen“, erklärte Rontoulis schriftlich.

so, kommen wir nun zu einem artikel von "mmnews" (link) dem ich nur teilweise zustimmen kann, der aber in seinen grundaussagen korrekt ist. wie jeder regelmäßige leser dieses blogs weiß, bin ich klar für die freie marktwirtschaft und gegen den sozialismus. nun ist der autor dieses artikels aber stark links-lastig. das ist der grund weshalb ich einige passagen hier streiche und mit einem (...) kennzeichnen werde. wer alles lesen will, darf gerne auf den obigen link klicken.
Konkret geht es im Bundestag nun um 30 Milliarden Euro, die den Kapitalgesellschaften aus dem Steuergeldfonds des EFSF ausbezahlt werden sollen. Diese Abstimmung plant die Nomenklatura verständlicherweise in maximalem Tempo durch das Berliner Parlament zu peitschen.- Zusammenfassung, Hintergründe und Ausblick in einer Analyse der Ereignisse in Berlin und Athen. 
von Daniel Neun 
Als gestern klar wurde, daß die von Merkel-Regierung, der EZB, dem IWF und der EU-Kommission als “Übergangsregierung” eingesetzten Technokraten in Griechenland die Kontrolle verlieren und der unabwendbare offizielle Staatsbankrott sich nicht mehr wie geplant bis zur Installation des “Europäischen Stabilitätsmechanismus” ESM hinaus zögern lässt, schwenkte die Berliner Nomenklatura um. Mit allen Strategien gescheitert, wurde nun auf den alten Plan zurückgegriffen, den EFSF als Fonds zur Ausbezahlung der Banken-Forderungen zu benutzen. 
Ein riskantes, äußerst riskantes Unterfangen, da das Bundesverfassungsgericht am 28. Oktober das unter Kollaboration aller Fraktionen durch den Bundestag gebildete EFSF-Geheimgremium mit sofortiger Wirkung außer Kraft gesetzt hatte. Aber den Strategen des Staatsstreichs gegen die europäischen Demokratien, allen voran die deutsche Republik, blieb keine andere Wahl mehr. 
(…) 
Das Startsignal gaben gestern Finanzminister Wolfgang Schäuble und Kanzlerin Angela Merkel, die gegen Nachmittag die Fraktion CDU/CSU brieften. Sie gaben bekannt, daß die seit Tagen so merkwürdig stockenden “Verhandlungen” zwischen dem eingesetzten griechischen Prokonsul, ex-EZB-Vizepräsident Loukas Papademos, und dem internationalen Banken- und Finanzkartell “Institute of International Finance” IIF, deren Vorsitzender Josef Ackermann bis heute ein enger Berater Schäubles und Merkels ist, über einen “Schuldenschnitt” mit dem griechischen Staat, sowie die “Verhandlungen” der griechischen Prokonsule mit der “Troika”, EZB, IWF und EU-Kommission, kurz vor dem Abschluss stünden. Bereits in zwei Tagen, so Schäuble und Merkel gestern vor der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, könnte am Donnerstag die “Eurogruppe” in Brüssel tagen. 
Dann aber müsse es schnell gehen – sehr schnell. Der Bundestag, so Finanzminister und Kanzlerin, habe die “notwendigen Beschlüsse” zu fassen. 
Sofort kamen entsprechende Signale der Abgeordneten-Führer von SPD und FDP. Rainer Brüderle erklärte am Nachmittag: 
“Wir sind immer auch bereit, das Notwendige zu tun, wann immer es gefordert ist.” 
Frank-Walter Steinmeier, verständlicherweise nervös, sah sich außerstande eine Zustimmung seiner Abgeordneten zu garantieren und erklärte: 
“Es muss zu einer Entscheidung in den nächsten Tagen kommen. Sonst droht ein nicht beherrschbarer Verlauf.” 
Bereits zu diesem Zeitpunkt war laut Alexis Tsipras vom griechischen linken Wahlbündnis Syriza in Athen völlig klar, daß die “Verhandlungen” eine abgekartete Farce waren und die bedingungslose Kapitulation Griechenlands durch die technokratischen Prokonsule um Papademos bereits unterzeichnet war: 
“Sie geben vor, zu verhandeln. Das ist blanker Hohn. Wir alle wissen, dass sie den Deal bereits unterzeichnet haben.” 
Nikos Sofianos von der Kommunistischen Partei Griechenlands KKE nannte die Papademos-”Übergangsregierung” nicht nur „gefährlich“, sondern „mörderisch“. 
“Diese Maßnahmen töten die Griechen, eine ganze Nation.” 
Zentraler Schlüssel im dem von Papademos nun offenkundig bereits unterzeichneten Diktat ist nicht nur die vollständige institutionalisierte Abgabe aller parlamentarischen Rechte Athens, sondern auch der Verzicht darauf einen Staatsbankrott, also Schuldenschnitt, überhaupt selbst erklären zu können. Ebenso könnte Griechenland das Euro-Währungsgebiet nicht mehr verlassen, wäre also dem Euro-System und seinem Frankfurter Diktator endgültig hilflos ausgeliefert. Eric Bonse, einer der wenigen ernstzunehmenden Autoren auf “Heise.de”, schrieb gestern dazu: 
“Sollte Papademos am Ende doch noch einwilligen, droht seinem Land übrigens eine doppelte Entmündigung. Athen würde nicht nur die Kontrolle über seine Einnahmen verlieren, die auf besagtes Sperrkonto fließen sollen, um zuerst die Gläubiger zu bedienen. Es würde auch die Kontrolle über seine Schulden verlieren – denn die privaten Gläubiger sollen als Gegenleistung für den Schuldenschnitt neue langlaufende Anleihen nach britischem Recht erhalten. Die Regierung könnte dann keine weitere Umschuldung mehr erzwingen – und sich auch nicht mehr mit einem Austritt aus der Eurozone vor den Schulden retten. Sie säße endgültig in der Falle.” 
Ob es nun in Athen tatsächlich zu einer Unterschrift des Parlaments unter diesen “Schuldenschnitt” kommt, ist mehr als fraglich. Und wenn es dazu kommt, ist die Reaktion des Volkes unkalkulierbar. Der Berliner Nomenklatura ist mittlerweile klar geworden, daß ihre Methoden und Strategien nicht mehr greifen und sie selbst unter rudimentärsten demokratischen Verhältnissen nur verlieren können. Deshalb versuchen die “Geldgeber” Griechenlands, also dessen Finanzimperatoren, mit Merkel im Schlepptau die Wahlen in Griechenland verschieben zu lassen – offensichtlich ohne Erfolg. 
Auch das wird, neben der anhängenden Klage gegen Giorgos Papandreou wegen unter Kollaboration mit EU-Organen begangenen Fälschung der eigenen Staatsfinanz-Statistiken, zum strategischen Schwenk der Berliner Antidemokraten in Bundestag und Regierung geführt haben. Denn deren unterwürfigstem Hündchen, eben Papandreous Pasok-Partei, droht durch die griechischen Wähler die regelrechte Vernichtung: gerade noch 12 Prozent würden laut einer Mitte Januar erhobenen Umfrage für Papandreous Pasok stimmen, während Syriza und KKE bereits auf jeweils 12.5 Prozent gestiegen sind. Dieser Wähleranteil für die radikale Linke, mithin die verbliebenen Pro-Demokraten Griechenlands, dürfte bereits weiter gestiegen sein (update: sie liegt nun bei 8 Prozent). Derweil sind die antidemokratischen Nationalisten von Laos, Kollaborateure der Technokraten-Regierung von Prokonsul Papademos, Mitte Januar auf 6 Prozent gefallen. 
Angesichts dieses Kontrollverlusts in Athen geht es im Berliner Establishment nur noch darum, für die Banken zu retten, was zu retten ist. 
Teil des sogenannten “Schuldenschnitts”, den das internationale Finanzkartell IIF nun “aushandelte”, ist auch ein Abwälzen der unausweichlich wertlos werdenden griechischen Staatsanleihen von der EZB auf den EFSF. Ein Plan, den ich bereits vor der Absegnung des EFSF-Gesetzes durch den Bundestag ausführlich umschrieb. (10. September 2011, Die Aktiengesellschaft EFSF: Rettungsfonds der EZB und Banken, die Griechenland in den Staatsbankrott getrieben haben) 
Konkret geht es im Bundestag nun um 30 Milliarden Euro, die den Kapitalgesellschaften aus dem Steuergeldfonds des EFSF ausbezahlt werden sollen. Diese Abstimmung plant die Nomenklatura verständlicherweise in maximalem Tempo durch das Berliner Parlament zu peitschen. Danach soll, heisst es, eine weitere Abstimmung über abermals 100 Milliarden Euro an “Griechenland-Hilfe” bzw Griechenland-Paket” erfolgen. Daran glaubt keiner mehr. Jeder weiss, daß der Staatsbankrott Griechenlands unabwendbar ist. Es geht nur noch darum, wer die Banken und ihre Forderungen bezahlt. Minister Schäuble und Kanzlerin Merkel versuchen das mit ihren Gefolgsleuten in SPD und FDP wie immer auf den deutschen Steuerzahler abzuwälzen. 
HINTERGRUND UND VORGESCHICHTE 
Teil des am 29. September 2011 durch den Bundestag unterzeichneten EFSF-Gesetzes (“Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Gesetzes zur Übernahme von Gewährleistungen im Rahmen eines europäischen Stabilisierungsmechanismus”) ist folgender Absatz: 
“Vorsorgliche Maßnahmen, Kredite zur Rekapitalisierung von Finanzinstituten und der Aufkauf von Staatsanleihen am Sekundärmarkt erfolgen unter diesen Voraussetzungen zur Verhinderung von Ansteckungs- gefahren.” 
Bereits im Juni hatte Minister Schäuble der gesamten “Europäischen Union” ein Konzept zur “sanften Umschuldung” Griechenlands vorgelegt, welches rein zufällig identisch war mit einem Entwurf der Deutschen Bank AG. Anfang September nun legte Schäuble seiner CDU/CSU-Fraktion einen Gesetzentwurf mit genau dem Absatz als “Formulierungshilfe” 
Am 5. September schluckten die “Christdemokraten”, “Christsozialen” und ebenso die “Liberalen” im Bundestag Schäubles EFSF-Gesetzentwurf in Gehorsam und Demut. Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht einmal geklärt, ob der Bundestag bei diesem per Gesetz drohenden gigantischen Tribut des deutschen Staates an das weltweite Banken-System überhaupt noch beteiligt sein würde. 
Zwei Tage später (und ein Jahr zu spät) urteilte dann am 7. September das Bundesverfassungsgericht in 2 BvR 987/10 nachträglich, daß die am 21. Mai 2010 durch den Bundestag erteilte Generalermächtigung für das Finanzministerium zur Installation des EFSF und Verfügung über insg. 148 Milliarden Euro deutscher Staatsgelder verfassungsgemäß gewesen sei. Die Aktiengesellschaft EFSF war zu diesem Zeitpunkt nicht einmal gegründet. Es hatte dem Parlament nicht einmal ein Vertragsentwurf vorgelegen. Dennoch hatte, unter Kollaboration aller Fraktionen, der Bundestag in beschleunigter Gesetzgebung und innerhalb nur einer einzigen Woche Schäuble einen Blankoscheck ausgestellt. 
Ein Jahr später nun, am 7. September 2011, bequemte sich das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe nach einem einzigen mündlichen Verhandlungstag zu einem Urteil und erklärte diesen Vorgang nachträglich für im Einklang mit dem Grundgesetz. Es zog lediglich eine letzte Linie vor der offenen Diktatur: wenn schon nicht das Parlament, so musste zumindest der Haushaltsausschuss der Verwendung der Hunderten von Milliarden deutscher Staatsgelder durch die luxemburgische Aktiengesellschaft EFSF zustimmen. 
Die Reaktion des Bundestags war logisch. Die Parlamentarier legten das windelweiche, feige Urteil aus Karlsruhe als Kapitulation aus und gingen in ihrem Staatsstreich unter Kollaboration aller Fraktionen einfach noch einen Schritt weiter. 
Da das Bundesverfassungsgericht bereits der Selbstentmachtung des Bundestagsplenums zugestimmt und den Haushaltsausschuss als letztes zustimmungspflichtiges Gremium definiert hatte, wurde nun ein “Parlamentsvorbehalt” vorbereitet, der nicht nur die vollständige Selbsentmachtung des Bundestagsplenums, sondern auch noch die vollständige Selbstentmachtung des Haushaltsausschusses durch ein geheim tagendes neunköpfiges Sondergremium vorsah. (20. September 2011, Das neue Parlament des Kapitals) 
Am 29. September 2011 beschloss der Bundestag dann neue EFSF-Gesetz, mit der vorgesehenen Selbstentmachtung durch das EFSF-Geheimgremium. Von der Fraktion “Die Linke” zu alledem kein einziges Wort. Stattdessen heuchelte Abgeordneten-Führer Gregor Gysi, daß die Schwarte krachte (Die antideutsche prokapitalistische Linke GmbH). Am 26. Oktober wurde Gysis stellvertretender Fraktionsvorsitzender, der Ehrendoktor für Operative Psychologie Genosse Dietmar Bartsch, für “Die Linke” im Bundestag in das EFSF-Geheimgremium gewählt. 
Zwei Tage geschah etwas äußerst Ungewöhnliches. Ausgerechnet zwei SPD-Bundestagsabgeordnete, MdB Swen Schulz und MdB Peter Danckert, klagten vor dem Bundesverfassungsgericht in einem Eilantrag gegen die Installation des EFSF-Geheimgremiums. Und sie bekamen Recht – vorläufig, aber sehr effektiv. Denn Karlsruhe entschied, in einem nie gekannten Präzenzfall, ein ganzes Bundestagsgremium mit sofortiger Wirkung für außer Kraft zu setzen. (Bundesverfassungsgericht setzt EFSF-Sonderparlament im Bundestag außer Kraft) 
Um es noch einmal zu verdeutlichen: es ging hier um die Verwendung von 780 Milliarden Euro Staatsgelder. Der Erhöhung des EFSF-Fonds auf diese Summe hatte der Bundestag am 29. September 2011 zugestimmt. Von diesen 780 Milliarden Euro, von denen angeblich nur 440 Milliarden Euro verwendet werden können (daher wird ständig diese Zahl genannt), bürgt die Republik Deutschland inklusive Zinsen mit bis zu 400 Milliarden Euro. Und das ist der Stand aus September 2011, vor der Abwertung fast aller für den EFSF garantierenden Staaten, wie z.B. Frankreich. 
Und die Verfügungsgewalt über diese Summe, deren Mißbrauch eine existentielle Gefahr für die Bundesrepublik Deutschland darstellt, versuchte unser Parlament unter Kollaboration aller Fraktionen mit aller Gewalt loszuwerden und einem extra installierten Geheimgremium zu übertragen. Es konnte nur durch die übergeordnete Verfassungsgewalt in Karlsruhe daran gehindert werden, welches aktiv wurde durch zwei Abgeordnete der SPD. 
Das ist die Lage, mit der wir es zu tun haben: ein Parlament, was mit aller Gewalt versuchen wird, den nächsten Schritt in einem seit Jahren in Zeitlupe und nach Vorgabe der Banken ablaufendem Staatsstreich gegen die eigene Republik zu führen, unter dem Geheuchel von “Europa”, das der Bundestag im gleichen Atemzuge mitleidlos und skrupellos zu Grunde richtet. 
(…)

so, nun zu einem artikel von "mmnews" (link) den ich voll und von ganzen herzen unterschreiben könnte. michael mross zeigt mal wieder in seiner klaren art die unmöglichkeit der eurorettung auf.
von Michael Mross 
Seit drei Jahren versucht die Eurozone die Quadratur des Kreises: Schulden eliminieren, ohne dass jemand zahlt. Doch die bittere Wahrheit lautet: Am Ende muss immer jemand die Zeche zahlen – und wer wird das wohl sein? 
Die Schulden der einen sind die Guthaben der anderen – das ist die Gleichung, auf dem unser Geldsystem beruht. Werden die Schulden auf der einen Seite gestrichen, muss zwangsläufig auf der anderen Seite etwas fehlen. 
Ob nun private Gläubiger herhalten müssen oder nicht, spielt in dem System keine Rolle. Die Rechnung ist einfach: Wenn Banken für die PIGS-Zeche aufkommen müssen – eine weit verbreitete populistische Forderung – dann gehen die Finanzinstitute pleite. In diesem Fall müssen sie von den Staaten gerettet werden, sprich vom Steuerzahler bzw. dem Bürge, also wir alle. Das ist am Ende genau so teuer als wenn der Steuerzahler direkt bluten muss – und das wird er mit tödlicher Sicherheit. 
Da sich derzeit die Banken geschickt aus der Affäre ziehen, steigen die Kurse der Finanzhäuser drastisch nach oben: deutlich abzulesen an den Kurssprüngen von Commerzbank und Deutsche Bank. Wenn aber die Banken ungeschoren davon kommen, gibt es nur eine andere Lösung: der Staat ist dran und soll selbst auf Forderungen bei Griechenland verzichten. 
Das kostet den Steuerzahler zwischen 30 und 50 Milliarden – allein in Deutschland und nur für Griechenland. 
Umgekehrt: Wenn die Banken zahlen sollen, dann brauchen diese mehr Kapital. Dieses kriegen sie derzeit nicht auf den Märkten. Also müssen die Staaten einspringen. Kostet also in etwa das Gleiche. 
Das Erstaunliche an der Geschichte – für den Geldsystemkenner aber bekannt: Banken müssen für Staatsanleihen keine Sicherheiten hinterlegen. Ein Staatsbankrott ist also einfach nicht vorgesehen. Entsprechend dramatisch ist die Situation, wenn er aber dennoch eintritt. Und wahrscheinlich nicht mehr beherrschbar wird das Ganze, wenn gleich mehrere Staaten pleite sind. 
Und genau das ist das Problem in der Euro-Zone: Wenn Griechenland einen Schuldenschnitt kriegt, warum dann nicht die anderen? Ist doch eine einfache Lösung! Zehn Jahre Party und am Ende Bankrott. Die Rechnung zahlen die anderen, Dank Euro. 
Deutsche haben derzeit 5 Billionen Euro auf den Konten. Bei näherem Hinsehen entpuppt sich genau diese Summe als die die Schulden der Eurozone (größtenteils). Wird also irgendwo ein Schuldenschnitt gemacht, hat dies unweigerlich Konsequenzen für das Papiergeld auf deutschen Sparbüchern. Das ist die Logik des Geldsystems. 
Ein Schuldenschnitt muss sich über die kommunizierenden Röhren des Finanzsystems irgendwie bemerkbar machen. Die meisten merken es wohl erst, wenn das Geld weg ist. 
Die ganze Diskussion um „Lösungen“ ist also eine Scheindiskussion, welche den Leuten Sand in die Augen streuen soll. Es gibt bei Überschuldung keine „Rettung“. Es gibt nur eines: derjenige, der noch Geld hat, muss verzichten, bis er auch pleite ist. 
Und damit wird klar: Es gibt keine Lösung für das Problem. Denn das Problem ist nicht die "Überschuldung" sondern das System selbst, welches zwangsläufig auf diesen Zustand hinausläuft. Irgendeinen trifft es immer zu erst. Am Ende steht der totale Kollaps. 
Das Geldsystem ist eine gigantische Bombe, die irgendwann mit aller Gewalt explodiert und alles zerstören wird. Die Lunte brennt. Griechenland hat sie lediglich entzündet. Die anderen Wackelkandidaten wirken wie Brandbeschleuniger.
wie gesagt, michael mross hat klar das finanzsystem verstanden.

by the way, daß die banken unter umständen bald ne menge geld brauchen zeigt auch dieser artikel von "mmnews" (link).
Schon wieder ein Rettungsschirm: 480 Milliarden für deutsche Banken. Von offizieller Seite wird zwar immer wieder betont, dass es bei den Banken keine Probleme gibt. Nun aber gibt der Bundesrat grünes Licht für SoFFin-Reaktivierung. Ein Omen? 
Der vorsorgliche Rettungsschirm für die deutschen Banken wegen der Euro-Schuldenkrise ist reaktiviert. 480 Milliarden Euro stehen bereit, um deutsche Banken zu retten - wenn nötig. Der Bundesrat ließ am Freitag das Gesetz zur befristeten Reaktivierung des Bankenrettungsfonds SoFFin passieren. Der Bundestag hatte bereits grünes Licht gegeben. 
Der deutsche Bankenrettungsfonds Soffin soll notleidende Institute auch zwangsweise mit frischem Kapital versorgen können. Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) folgt damit dem Vorbild USA: Dort waren 2008 in der Finanzkrise notleidende Banken zeitweise zwangsverstaatlicht worden. Die Banken dort sind seither deutlich stabiler als die der Euro-Zone, in der die Institute nur auf eigenen Antrag gerettet wurden. 
Der SoFFin hatte eigentlich Ende 2010 seine Tore geschlossen. Anlass für seine Wiedereröffnung ist der Blitz-Stresstest der europäischen Bankenaufsicht EBA. Diese sieht erst bei einer Eigenkapitalquote von neun Prozent die systemrelevanten Banken in Europa ausreichend gegen die Schuldenkrise abgeschirmt. 
In Deutschland müssen sechs Institute bis zum 30. Juni insgesamt gut 13 Milliarden Euro auftreiben, um die Quote zu erfüllen. Bisher haben alle erklärt, dies ohne Staatshilfe zu schaffen, auch die Commerzbank mit einer Kapitallücke von 5,3 Milliarden Euro. 
Schafft eine deutsche Bank die Kapitalaufstockung nicht aus eigener Kraft, kann sie Hilfen vom Soffin beantragen. Ist das Institut uneinsichtig, kann die deutsche Bankenaufsicht Bafin es zwingen, Staatsgeld anzunehmen. Im Normalfall bekommt der Staat dann entsprechend Aktien des Instituts. Möglich bleibt es allerdings auch weiterhin, Hilfen als Stille Einlage zu gewähren - dann allerdings muss dem der Bundestag zustimmen.

ok, hier nun ein artikel von "propagandafront" (link) der mal ein helles licht auf den sumpf der korruption in den ämtern der europäischen union scheinen läßt.
Lust auf eine achttägige Vergnügungsreise nach Kinshasa im Wert von EUR 20.000 oder einen ausgefallenen siebentägigen Teneriffa-Trip im Wert von EUR 11.000? Na dann werden Sie doch EU-Parlamentarier! Der **** **** - und ***** Eurokraten-**** hat heute bereits geschafft, wofür manch ruhmreiche Despotie Jahrhunderte brauchte. Das Ausmaß des Betrugs, der Korruption und der Verschwendungssucht Brüssels spottet jeder Beschreibung. 
Marta Andreasen, die couragierte ehemalige Chef-Rechnungsprüferin der Europäischen Union, gibt nicht auf. In 2002 wurde sie gefeuert, weil sie sich weigerte, die Konten der Europäischen Kommission gegenzuzeichnen. Ungeachtet dessen hat sie weitergemacht. Auch heute noch zieht sie die EU-Politiker und Eurokraten zur Rechenschaft und legt auf ihrer Internetseite Martaandreasen.com Betrügereien, Verschwendung und Korruption offen. 
2009 wurde sie als Vertreterin der britischen Unabhängigkeitspartei (UKIP) als Abgeordnete ins Europaparlament gewählt, ein Amt, das sie dafür nutzt, Licht in das Dunkel der Machenschaften der privilegierten EU-Politiker und „Diener“ der europäischen Öffentlichkeit zu bringen. 
Am 26.01.2012 veröffentlichte sie bei Public Service Europe einen Artikel mit dem Titel: „Die EU-Parlamentarier sollten sich für ihre Vergnügungen schämen“, worin sie die jüngsten verschwenderischen Ausschweifungen der Eurokraten bei ihren Vergnügungsreisen enthüllte: 
„Die Mitglieder des Europaparlaments lieben es, Austerität zu predigen, aber rechnen Sie besser nicht damit, dass sie bei ihren luxuriösen Auslandsreisen Rückschnitte machen werden. Das Hauptsekretariat des Europäischen Parlaments ist berüchtigt für seine Intransparenz, wenn es darum geht, die Kosten offenzulegen – und zwar aus Angst, dies würde ihre Institution in Misskredit bringen. Was sie geritten haben mag, auf einmal so entgegenkommend zu sein, als sie gebeten wurden, uns über ihre teuersten Delegationsreisen in 2010 zu informieren, werden wir wohl nie erfahren. 
Delegationen, das sei hier für all jene gesagt, denen es noch nicht bekannt ist, sind sich aus EU-Parlamentariern zusammensetzende Gruppen, die zu verschiedenen Orten auf der ganzen Welt reisen, alles unter dem Vorwand, bessere Beziehungen zu Parlamentariern und anderen politischen Organisationen aufzubauen. In Wirklichkeit – wenn wir mal von einer kleinen Zahl an EU-Parlamentariern absehen, die sich tatsächlich um eine Region oder das Wohlergehen eines Landes bemüht – werden diese Reisen von Hinz und Kunz als Vergnügungsreisen erachtet. 
Einige EU-Parlamentarier wechseln auch gleich mal die Delegation, um so viel als möglich von der Welt zu sehen. Lust auf einen ausgefallenen All-Inclusive Trip auf die Seychellen? Ja dann ab in die Afrikanisch-Karibische Delegation. Liegt Ihnen Rio oder Buenos Aires mehr? Dann wäre es Eurolat. 
Mir wurde gesagt, dass dabei natürlich auch gearbeitet würde – aber gewöhnlich nicht mehr als ein oder zwei Tage. Der Rest der Zeit wird mit Abstechern ins Landesinnere sowie dem Besuch von Orten verbracht, die von ´politischem` Interesse sind.“ 
Dolce Vita: Vergnügungsreisen über alles 
Der Artikel von Marta Andreasen enthält mehrere Tabellen, aus denen die Reiseorte, die Reiselänge, die Zahl der teilnehmenden EU-Parlamentarier und die Gesamtkosten pro Parlamentarier hervorgehen. Andreasen schreibt: 
„Die wirklichen Kosten dieser Vergnügungsreisen sind nun endgültig zutage getreten. Die Zahlen kamen durch eine schriftliche Antwort des Hauptsekretariats des Europäischen Parlaments ans Licht, die an den Haushaltskontrollausschuss, dem ich angehöre, gerichtet war. 
Allen anderen politischen Parteien und Gruppen liegen exakt dieselben Informationen vor wie mir, aber ich bin bisher die einzige Vertreterin des EU-Parlaments, die dazu öffentlich Fragen gestellt hat. Warum? Weil UKIP die einzige Partei im Europaparlament ist, die sich aus prinzipiellen Gründen weigert, an den Delegationsreisen teilzunehmen. 
Mir fiel fast der Kaffee aus der Hand, als ich sah, dass eine achttägige Reise einer aus 50 EU-Parlamentariern bestehenden Afrikanisch-Karibischen-Delegation nach Kinshasa den Steuerzahler über EUR 1 Million oder gigantische EUR 20.000 pro Abgeordneten gekostet hat. 
Dieselbe Delegation reiste auch für sieben Tage nach Teneriffa, was für 64 EU-Parlamentarier pro Person EUR 11.000 kostete. Um einmal die Extravaganz dieser Reisen zu verdeutlichen: Ein achttägiger Aufenthalt in einer Junior-Suite im Ritz Hotel London ist für den Schnäppchenpreis von EUR 5,400 zu haben. 
Und selbst als die Finanzkrise in 2010 immer härter zu wüten begann, belohnten sich die EU-Parlamentarier mit eigennützigen und größtenteils völlig sinnlosen Delegationsbesuchen nach Mexiko, auf die Seychellen und in den Kongo. 
Ja selbst die Kosten für die Reisen innerhalb der Europäischen Union waren astronomisch. Man kann sich ja kaum die Opulenz ausmalen, mit der die EU-Parlamentarier in Rom begrüßt worden sind, wo eine siebentägige Reise pro EU-Abgeordneten mit EUR 1.600 pro Tag zu Buche schlug. Noch einmal: Es scheint, als würden die EU-Parlamentarier es lieben, allen anderen Austerität zu predigen – nur nicht sich selbst. 
Bei diesen Zahlen handelt es sich um einen widerwärtigen Missbrauch von Steuerzahlergeldern. Die Abgeordneten sollten sich zutiefst schämen.“ 
Scham? Das scheint der überschwänglichen politischen Klasse in Brüssel doch wohl eher ein fremdländisches, wenn nicht gar außerirdisches Konzept zu sein. Wir sprechen hier von einer politischen Klasse, die sich fortwährend vergrößert und mittlerweile in etwas verwandelt hat, was von EU-Insidern euphemistisch „das Projekt“ genannt wird. 
Betrug, Verschwendung, Korruption und „Unregelmäßigkeiten“ in der Buchhaltung sind in den EU-Institutionen so stark ausgeprägt und allgegenwärtig, dass die EU-Rechnungsprüfer sich die vergangenen 17 Jahre weigerten, den Haushalt der Europäischen Union gegenzuzeichnen und für ordnungsgemäß zu erklären. 
Die Vielzahl an Enthüllungen und der daraus resultierende öffentliche Aufschrei haben wiederholt für Beteuerungen gesorgt, dass die EU eine Reform durchführen wolle – in Wirklichkeit ist bisher aber praktisch überhaupt nichts geschehen. Bei Marta Andreasens Buch mit dem Titel „Brüssel enthüllt“ werden die richtig schweren Geschütze aufgefahren. Andreasen – die sich weigert, bei den unethischen und verbrecherischen Machenschaften, die in der EU-Maschinerie grassieren, einfach wegzuschauen – enthüllt darin die Betrügereien und die Korruption, auf die sie im Rahmen der Überprüfung der EU-Haushaltskonten und der sich vor ihr aufbauenden politischen Widerstände stieß. Den vollständigen Text des Buches finden Sie hier (link). 
Marta Andreasen ist aber nicht der erste und auch nicht der letzte Insider, der im Hinblick auf die Korruption in Brüssel auspackt. Das vielleicht berühmteste Beispiel eines EU-Insiders, der an die Öffentlichkeit ging, ist Bernard Connolly, der als einer der leitenden EU-Ökonomen mit der Aufgabe betraut wurde, die europäische Einheitswährung ins Leben zu rufen. 
Im Jahre 1995 wurde Connolly gefeuert, weil er die politische Korruption bei der Schaffung des Euros aufdeckte. Sein Buch „Das verfaulte Zentrum Europas: Der schmutzige Krieg um Europas Geld“ bescherte den Eurokraten einen Schlaganfall. Das Ganze reichte soweit, dass die Europäische Union die Kritik Connollys mit Blasphemie gleichsetze. 
Im Jahre 1999 sorgte ein langjähriger EU-Rechnungsprüfer namens Paul van Buitenen für ein politisches Erdbeben, als er verschiedene finanzielle Untaten der Europäischen Kommission offenlegte. Die 20 Kommissare der Europäischen Kommission, darunter auch ihr Präsident Jacques Santer, traten daraufhin allesamt zurück. Man versprach Reformen. 
Und, was war van Buitenens Belohnung? Er wurde degradiert und erhielt eine Gehaltskürzung – während einige der schlimmsten Verbrecher, die er ins Licht der Öffentlichkeit zog, befördert wurden und Gehaltserhöhungen sowie Sonderleistungen bekamen. Als er dann in 2002 mit ansehen musste, wie widerlich die Europäische Union mit Marta Andreasen umsprang, kam er zu dem Schluss, dass seine Reformbemühungen gescheitert sind und kündigte. 
„Informationsverbreitung im Kreml-Stil“ 
Im Jahre 2010 räumte die Europäische Kommission in einem Bericht mit dem Titel „Der Kampf gegen Betrug“ ein, dass EUR 1,2 Milliarden aufgrund von Betrug verloren gegangen sind, was im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg von 109% darstellte. Marta Andreasen stellte diesbezüglich die rhetorische Frage: „Wie kann die EU es zulassen, dass diese Situation anhält? Ganz einfach: Die EU nutzt diese Haushaltsgelder, um sich damit die Unterstützung für EU-Projekte zu erkaufen.“ 
Stephen Booth von Open Europe, einer anti-EU Denkfabrik, kommentierte den Bericht mit den Worten: 
„Die Tatsache, dass der Betrag, den die EU zur Bekämpfung des Betrugsproblems ausgibt, in Wirklichkeit sogar sinkt, ist an sich bereits schockierend, aber die Forderungen der Kommission und der EU-Parlamentarier nach einem größeren EU-Haushalt werden dadurch noch unverschämter.“ 
Der ehemalige EU-Parlamentarier Chris Heaton-Harris, der jetzt im britischen Parlament sitzt, sagte zum Betrugsbericht der EU: 
„Jeder, der das liest, wird zu Recht angewidert sein. Aber in der Kommission oder im britischen Parlament wird das niemanden auch nur im Geringsten überraschen. Die Buchhaltungsunterlagen der EU sind seit über 15 Jahren nicht gegengezeichnet worden, die Kultur und die Einstellung gegenüber dem Geld der Steuerzahler sind eine Schande. Informanten werden gefeuert, wenn sie es wagen, die Wahrheit zu sagen. Aber wegen Betrügereien ist bisher noch nie jemand gefeuert oder beurlaubt worden.“ 
Die Fakten, die von so vielen EU-Insidern bisher ans Licht der Öffentlichkeit gebracht wurden, stimmen auch mit Blick auf die Zukunft pessimistisch. Vergangenes Jahr trat der langjährige EU-Rechnungsprüfer Maarten Engwirda zurück, um damit gegen die grassierenden finanziellen Missstände zu protestieren, die einfach unter den Teppich gekehrt werden. 
Engwirda, der seit 15 Jahren am EU-Rechnungshof arbeitete, erklärte, dass die „Vertuschungskultur“ unter den EU-Rechnungsprüfern und in anderen EU-Institutionen allgegenwärtig ist und verhindert, dass das wahre Ausmaß der Betrügereien ans Licht kommt: „All diese Missbräuche kommen überhaupt nicht an die Öffentlichkeit, weil die Informationsverbreitung im Kreml-Stil stattfindet. Das hat unserem Ansehen aber nicht im Geringsten geholfen.“ 
Exotische Vergnügungsreisen auf Kosten der Steuerzahler anzutreten, ist für das Brüsseler „Königshaus“ namens Europäische Union überhaupt nichts neues – die immer weitreichenderen Enthüllungen werden jedoch einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, die Heuchelei der EU-gewindelten **** offenzulegen, die von den Bürgern verlangen, die neuen Austeritätsmaßnahmen zu unterstützen und mitzutragen, während sie selbst in stinkvornehmen Urlaubsorten herumtollen. 
Alle Meldungen über den hochtrabenden und anmaßenden Lebensstil dieser EU-**** wirken zurzeit besonders anwidernd und verabscheuungswürdig, da die Arbeitslosenrate in der Eurozone aktuell Rekordhöchststände erreicht hat und Millionen Menschen ohne Arbeit da stehen. 
Am 31.01.2012 veröffentlichte die EU-Statistikbehörde Eurostat Daten, aus denen hervorgeht, dass die Arbeitslosenrate der Eurozone im Dezember 2011 auf 10,4% angestiegen ist, während mit einer weiteren Zunahme gerechnet wird. Die Arbeitslosenrate Griechenlands liegt mittlerweile bereits bei über 20% und die Spaniens sogar bei 23%. Die Jugendarbeitslosigkeit (Arbeitssuchende unter 25 Jahren) gibt sogar ein noch schlimmeres Bild ab: 22% in Großbritannien, 24% in Frankreich, 30% in Italien, 31% in Portugal, 46% in Griechenland und 51% in Spanien.
verzeiht die **** zensur meinerseits, aber ein zwei der bezeichnungen, so zutreffend sie sein mögen, wollte ich hier auf meinem blog nicht wiedergeben. ich verstehe den ärger des autors über diese zustände, aber trotzdem muß ein gewisses niveau gewahrt bleiben.

so, nun ein artikel von "zerohedge" (link) in dem die ähnlichkeiten im verhalten der märkte 2012 mit der entwicklung 2011 aufgezeigt wird.
Following the market's "sudden" realization in December that the ECB had been quietly pumping $800 billion, or more than the entire QE2, into the market (sterilized? yeah right - when one lends out cash in exchange for worthless crap nobody else wants, and certainly not the Bundesbank, it is not sterilized), it became all too clear that the market's response in 2012 would be a deja vu of 2011, if only for a while. Sure enough 2012 has been a tic-for-tic transposition of the market move in 2011. The only question is how far it would go, before, like back in 2011 again, it rolled over. To get a sense of one of the best indicators of an overextended rally, we go to the NYSE whose short interest update confirms that the rally, at least based on ongoing short squeeze dynamics (which as we said in mid-January has been the best strategy for a bizarro market) is now over. 
Sure enough, according to the latest data, short interest has collapsed from a multi-year high in September of 16 billion shorts, which coincided with the market lows, to essentially the lowest print seen in the past 4 years at 12.5 billion shares, a level which has not been breached once in the New Normal phase of market central planning. In other words, those who look at short interest and covering as a market inflection point, the time has come to take advantage of the short mauling, and bet on the market rolling over. That said, all it takes is for a central bank chairman somewhere to sneeze the wrong way, and this best laid plan will promptly collapse.

und hier ein artikel des "economic collapse blogs" (link) in dem über den weltweiten kollaps des baltic dry indexes berichtet wird.
If the global economy is not heading for a recession, then why is global shipping slowing down so dramatically? Many economists believe that measures of global shipping such as the Baltic Dry Index are leading economic indicators. In other words, they change before the overall economic picture changes. For example, back in early 2008 the Baltic Dry Index began falling dramatically. There were those that warned that such a rapid decline in the Baltic Dry Index meant that a significant recession was coming, and it turned out that they were right. Well, the Baltic Dry Index is falling very rapidly once again. In fact, on February 3rd the Baltic Dry Index reached a low that had not been seen since August 1986. Some economists say that there are unique reasons for this (there are too many ships, etc.), but when you add this to all of the other indicators that Europe is heading into a recession, a very frightening picture emerges. We appear to be staring a global economic slowdown right in the face, and we all need to start getting prepared for that. 
If you don't read about economics much, you might not know what the Baltic Dry Index actually is. 
Investopedia defines the Baltic Dry Index this way.... 
A shipping and trade index created by the London-based Baltic Exchange that measures changes in the cost to transport raw materials such as metals, grains and fossil fuels by sea. 
When the global economy is booming, the demand for shipping tends to go up. When the global economy is slowing down, the demand for shipping tends to decline. 
And right now, global shipping is slowing way, way down. 
In fact, recently there have been reports of negative shipping rates. 
According to a recent Bloomberg article, one company recently booked a ship at the ridiculous rate of negative $2,000 a day.... 
Glencore International Plc paid nothing to hire a dry-bulk ship with the vessel’s operator paying $2,000 a day of the trader’s fuel costs after freight rates plunged to all-time lows. 
Glencore chartered the vessel, operated by Global Maritime Investments Ltd., a Cyprus-based company with offices in London, Steve Rodley, GMI’s U.K. managing director, said by phone today. The daily payments last the first 60 days of the charter, Rodley said. The vessel will haul a cargo of grains to Europe, putting the carrier in a better position for its next shipment, he said. 
So why would anyone agree to ship goods at negative rates? 
Well, it beats the alternative. 
This was explained in a recent Fox Business article.... 
“They’re doing this because you can’t just have ships sitting. If they sit too long, then that’s hard on the ships. They have to keep them loaded and moving from port to port,” said Darin Newsom, senior commodities analyst at DTN. 
If the owner of a ship can get someone to at least pay for part of the fuel and the journey will get the ship closer to its next destination, then that is better than having the ship just sit there. 
But just a few short years ago (before the last recession) negative shipping rates would have been unthinkable. 
Asian shipping is really slowing down as well. The following comes from a recent article in the Telegraph.... 
Shanghai shipping volumes contracted sharply in January as Europe's debt crisis curbed demand for Asian goods, stoking fresh doubts about the strength of the Chinese economy. 
Container traffic through the Port of Shanghai in January fell by more than a million tons from a year earlier. 
So this is something we are seeing all over the globe. 
Another indicator that is troubling economists right now is petroleum usage. It turns out that petroleum usage is really starting to slow down as well. 
The following is an excerpt from a recent article posted on Mish's Global Economic Trend Analysis.... 
As I have been telling you recently, there is some unprecedented data coming out in petroleum distillates, and they slap me in the face and tell me we have some very bad economic trends going on, totally out of line with such things as the hopium market - I mean stock market. 
This past week I actually had to reformat my graphs as the drop off peak exceeded my bottom number for reporting off peak - a drop of ALMOST 4,000,000 BARRELS PER DAY off the peak usage in our past for this week of the year. 
I would encourage you to go check out the charts that were posted in that article. You can find them right here (link). Often a picture is worth a thousand words, and those charts are quite frightening. 
Over the past few days, I have been trying to make the point that nothing got fixed after the financial crisis of 2008 and that an even bigger crisis is on the way. 
Yes, the stock market is flying high right now. 
Yes, even "Dr. Doom" Nouriel Roubini is convinced that the stock market will go even higher. 
But this rally will not last that much longer. 
Wherever you look, global economic activity is slowing down. The UK economy and the German economy both actually shrank a bit in the fourth quarter of 2011. About half of all global trade involves Europe in one form or another. As Europe slows down, it is going to affect the entire planet. 
Many thought that the German economy was so strong that it would not be significantly affected by the problems the rest of Europe is having, but that is turning out not to be the case. 
  In a new article by CBS News entitled "German economic slowdown worse than expected?", we are told that industrial production in Germany is declining even more than anticipated.... 
German industrial production fell 2.9 percent in December from the month before, according to official data released Tuesday, suggesting the country's economic slowdown could be worse than expected. 
So don't believe all the recent hype about an "economic recovery". Europe is heading into a recession, Asia is slowing down and the U.S. will not be immune. 
Despite what you hear from the mainstream media, the truth is that the U.S. economy is not improving and incredibly tough times are ahead. 
Thankfully, those of us that are aware of what is happening can make preparations for the economic storm that is coming. 
Others will not be so fortunate.

und zu guter letzt hier noch ein artikel von "end of the american dream" (link) in dem die irre verschuldung der amerikanischen bevölkerung aufgezeigt wird.
When most people think about America's debt problem, they think of the debt of the federal government. But that is only part of the story. The sad truth is that debt slavery has become a way of life for tens of millions of American families. Over the past several decades, most Americans have willingly allowed themselves to become enslaved to debt. These days, most of us are busy either going into even more debt or paying off the debt that we have accumulated in the past. When your finances are dominated by debt, it makes it really hard to ever get ahead. Incredibly, 43 percent of all American families spend more than they earn each year. Even while median household income continues to decline (now less than $50,000 a year), median household debt continues to go up. According to the Federal Reserve, median household debt in America has risen to $75,600. Many Americans spend decades caught in the trap of debt slavery. Large numbers of them never even escape at all and die in debt. It can be a lot of fun to spend lots of money and go into lots of debt, but it can be absolutely soul crushing to toil and labor for years paying off those debts while making others wealthy in the process. Hopefully this article will inspire many people to try to escape the chains of debt slavery once and for all. 
Because the truth is that the American people need a wake up call. Consumer borrowing rose by another $19.3 billion in December. Right now it is sitting at a grand total of $2.5 trillion according to the Federal Reserve. 
Overall, consumer debt in America has increased by a whopping 1700% since 1971. 
We always criticize the federal government for going into so much debt, but we rarely criticize ourselves for our own addiction to debt. 
Debt slavery is destroying millions of lives all across this country, and it is imperative that we educate the American people about the dangers of all this debt. 
The following are 30 facts about debt in America that will absolutely blow your mind.... 
Credit Card Debt 
#1 Today, 46% of all Americans carry a credit card balance from month to month. 
#2 Overall, Americans are carrying a grand total of $798 billion in credit card debt. 
#3 If you were alive when Jesus was born and you spent a million dollars every single day since then, you still would not have spent $798 billion by now. 
#4 Right now, there are more than 600 million active credit cards in the United States. 
#5 For households that have credit card debt, the average amount of credit card debt is an astounding $15,799. 
#6 If you can believe it, one out of every seven Americans has at least 10 credit cards. 
#7 The average interest rate on a credit card that is carrying a balance is now up to 13.10 percent. 
#8 According to the credit card calculator on the Federal Reserve website, if you have a $10,000 credit card balance and you are being charged a rate of 13.10 percent and you only make the minimum payment each time, it will take you 27 years to pay it off and you will end up paying back a total of $21,271. 
#9 There is one credit card company out there, First Premier, that charges interest rates of up to 49.9 percent. Amazingly, First Premier has 2.6 million customers. 
Auto Loan Debt 
#10 The length of auto loans in America just keeps getting longer and longer. If you can believe it, 45 percent of all new car loans being made today are for more than 6 years. 
#11 Approximately 70 percent of all car purchases in the United States involve an auto loan. 
#12 A subprime auto loan bubble is steadily building. Today, 45 percent of all auto loans are made to subprime borrowers. At some point that is going to be a massive problem. 
Mortgage Debt 
#13 Total home mortgage debt in the United States is now about 5 times larger than it was just 20 years ago. 
#14 Mortgage debt as a percentage of GDP has more than tripled since 1955. 
#15 According to the Mortgage Bankers Association, approximately 8 million Americans are at least one month behind on their mortgage payments. 
#16 Historically, the percentage of residential mortgages in foreclosure in the United States has tended to hover between 1 and 1.5 percent. Today, it is up around 4.5 percent. 
#17 According to Dylan Ratigan, 46 percent of all mortgaged properties in Florida are underwater, 50 percent of all mortgaged properties in Arizona are underwater and 63 percent of all mortgaged properties in Nevada are underwater. 
#18 Overall, nearly 29 percent of all homes with a mortgage in the United States are underwater. 
#19 If you can believe it, the mortgage lenders now have more equity in U.S. homes than the American people do. 
Medical Debt 
#20 Medical debt is a major problem for a growing number of Americans. One study discovered that approximately 41 percent of all working age Americans either have medical bill problems or are currently paying off medical debt. 
#21 Sadly, the number of Americans that are protected by health insurance continues to decline. An all-time record 49.9 million Americans do not have any health insurance at all right now, and the percentage of Americans covered by employer-based health plans has fallen for 11 years in a row. 
#22 But even if you do have health insurance, there is still a good chance that you could end up with huge medical debt problems. According to a report published in The American Journal of Medicine, medical bills are a major factor in more than 60 percent of the personal bankruptcies in the United States. Of those bankruptcies that were caused by medical bills, approximately 75 percent of them involved individuals that actually did have health insurance. 
Student Loan Debt 
#23 Total student loan debt in the United States is rapidly approaching 1 trillion dollars. 
#24 If you went out right now and starting spending one dollar every single second, it would take you more than 31,000 years to spend one trillion dollars. 
#25 In America today, approximately two-thirds of all college students graduate with student loan debt. 
#26 The average student loan debt load is now approximately $25,000. 
#27 After adjusting for inflation, U.S. college students are borrowing about twice as much money as they did a decade ago. 
#28 One survey found that 23 percent of all college students actually use credit cards to pay for tuition or fees. 
#29 The student loan default rate has nearly doubled since 2005. 
#30 Student loans made directly to parents have increased by 75 percent since the 2005-2006 academic year. 
At this point, most Americans are up to their eyeballs in debt. According to a recent study conducted by the BlackRock Investment Institute, the ratio of household debt to personal income in the United States is now 154 percent. 
Our entire economy has become based on credit. 
Do you need a car? 
Just get an auto loan. 
Do you need a house? 
Just get a mortgage. 
Do you need to fill up your house with stuff? 
Just get a credit card. 
Do you need an education? 
Just get a student loan. 
In fact, if you are anything like a typical American, you probably have a mortgage you can barely afford, you probably have at least one auto loan, you probably have several credit card balances and you probably have a student loan that you deeply regret. 
So what should you do if you are drowning in debt? 
First, make a firm decision that you are going to break the chains of debt slavery once and for all. 
Secondly, come up with a plan to reduce your debt. Paying off debt that carries a high rate of interest first (such as credit card debt) is usually a good idea. 
The big financial institutions want to get us into as much debt as possible, because all of this debt makes them incredibly wealthy. 
Don't play their game. 
Yes, that may mean that you may have to put off certain purchases until you can come up with the money, but in the long run you will be much better off. 
(...)

ja, die sklaverei der schuld. als christ ist mir die versklavung der menschheit durch die schuld genau bekannt. gut, daß jesus christus auf diese welt kam, für uns starb und wieder auferstand um uns von der schuld (nicht die kreditkarten schuld, sondern die wirklich wichtige) zu befreien.
er ist der herr, niemand sonst.
alle ehre ihm, amen.

avarchillion

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danke für deinen kommentar.
es freut mich, wenn leute hier bei mir ihre meinung mitteilen.
da ich schon mit spam zu kämpfen hatte, bitte ich um nachsicht, daß ich jeden kommentar vor seiner veröffentlichung erst durchlese und zur veröffentlichung freigebe.

gottes segen,
avarchillion

thank you for commenting on this blog.
i really like to hear other peoples opinion to the issues raised here.
i hope you will understand, that, before making your comment public, i first have to read it through checking for spam. this is a safety measure i had to take, after beeing spamed with pronographic material and stuff like that.

god bless,
avarchillion